Warum

#UMDENKEN

 

Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind weit über die Corona-Beschränkungen hinaus deutlich zu spüren. Das Konjunkturprogramm ist verabschiedet und verspricht Besserung für das Wirtschaftsklima. Aber es gibt viele Geschäftsbereiche, in denen Unternehmen – oft unverschuldet – realisieren müssen, dass ihr Geschäft zukünftig nicht gänzlich ohne  Anpassungen und strategische Neuausrichtung am Markt bestehen kann. Deshalb haben wir #UMDENKEN ins Leben gerufen: Solingens neues Netzwerk für kollektive Innovation. Über 60 branchenübergreifende Expertinnnen und Experten aus unterschiedlichsten Disziplinen stellen Wissen und Ideen kostenlos zur Verfügung und wollen zunächst Solinger Unternehmerinnen und Unternehmern dabei unterstützen, ihr Geschäftsmodell für die Zeit in und nach der Krise zu hinterfragen und zu optimieren.

Die Erfahrung der letzten Monate zeigen, dass permanentes Umdenken immer wichtiger wird, für uns alle. Schon jetzt wird deutlich: Unternehmen die schnell gehandelt haben, ihr Geschäftsmodell sowie Produkte angepasst haben und somit neue Potentiale erschließen konnten, verzeichnen geringe bis keine Umsatz-Einbußen während der Corona-Zeit. Vor allem digitale Serviceangebote profitierten sogar vom Lockdown. Jetzt ist es Corona, morgen vielleicht die drohende Rezession und dann gibt es ja auch noch den Klimawandel und den Ruf nach nachhaltigerem Wirtschaften.

Allesamt Gründe, um jetzt sofort aktiv zu werden. Hierbei will #UMDENKEN unterstützen und damit Impulse setzen: Für Solinger Unternehmerinnen und Unternehmer und für Solingen.

#UMDENKEN

#UMDENKEN

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#UMDENKEN

#UMDENKEN

#UMDENKEN

Wie geht

#UMDENKEN?

 

Du möchtest UMDENKEN? Vielleicht musst du es auch. Wichtig ist, dass du aktiv wirst und dich auf den Weg machst. Formuliere jetzt und hier deine konkreten unternehmerischen Herausforderungen und Fragestellungen.

Unsere inzwischen über 60 branchenübergreifenden Expert*innen, die eignens für die Initiative #UMDENKEN rekrutierten wurden, entwickeln dann Lösungsansätze für dein unternehmerisches Handeln. Die interdisziplinären Teams bestehen dabei aus Berater*innen, Wissenschaftler*innen, Jurist*innen und Querdenkenden und investieren rund 40 Stunden Beratung in deine Anfrage. So werden deine Fragen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Die Expert*innen sollen dich mit ihren Ansätzen dabei unterstützen, deine Situation zu überdenken und hinsichtlich möglicher Lösungen aktiv zu werden. Sie haften aber nicht für ihre Vorschläge. Hier geht es um konstruktive Impulse und Geschwindigkeit. Darum, dir schnell und unkompliziert Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen, um erfolgreich im Geschäft zu bleiben.

Starte jetzt mit #UMDENKEN!

Mitdenken beim

#UMDENKEN

 

Du bist Person vom Fach für Innovationsmanagement, hast ein Start-Up, bist ein kreativer Mensch und denkst auch abseits von Konventionen – oder du hast mit deinem Unternehmen selber jüngst eine erfolgreiche Transformation durchgeführt und willst andere an deinen Erfahrungen teilhaben lassen?

Vielleicht bist du sogar hauptberuflich Berater*in und hast Interesse über #UMDENKEN Erstkontakte zu lokalen Unternehmen und Fragestellungen zu bekommen?

Du kennst dich mit der Methodik und den Prozessen im Rahmen von Innovationsprojekten aus und würdest deine Kompetenzen gerne einbringen, um anderen Unternehmerinnen und Unternehmern aus Handel, Handwerk, Gastronomie, Logistik, Industrie und allen möglichen weiteren betroffenen Branchen beim #UMDENKEN zu helfen? Dann folge dem Link, wir freuen uns über deine Kontaktaufnahme.

Lass uns gemeinsam das Morgen #UMDENKEN!

Wie geht es weiter?

#UMDENKEN ist nur ein Anfang. Der hiermit gestartete Prozess sollte dich im Idealfall aber nachhaltig beschäftigen. Wie setze ich den Ansatz in kürzester Zeit um? Wie festige ich neue Abläufe in meinem Unternehmen? Wie nehme ich meine Mitarbeitenden dabei mit? Wie erreiche ich meine Kund*innen? Und wie erreiche ich neue?

Auch hierfür haben wir konkrete Ansätze für dich:
Wenn du über die Impulse hinaus weitergehende Unterstützung von Beraterinnen und Beratern gebrauchen kannst, so kannst du dich an unser Expert*innen-Netzwerk wenden und dir dein Gegenüber für deine anstehenden Prozesse aussuchen.

Diese Beratung ist im Gegensatz zu unserem Impulsprojekt #UMDENKEN nicht kostenfrei.

Wir werden dich im laufenden Prozess zu den weiterführenden Möglichkeiten der Förderung und für dich geeigneten Programmen informieren.

Orientierung über die vom Land NRW geförderten Innovations- und Digitalisierungsvorhaben für kleine und mittlere Unternehmen sowie die Begleitung bei der Planung, Umsetzung und Finanzierung mit regional und fachlich differenzierten Beratungsangeboten, bietet dir auch unser Netzwerk Bergisch Innovativ. Schau einfach vorbei!

Beispiele vom #UMDENKEN

Zeit zum Trauern dank digitaler Bestattungsplanung

Grund für #UMDENKEN:
Erschließung neuer Potentiale.

Seit 1994 steht das Gräfrather Bestattungsunternehmen Zimmermann Hinterbliebenen im Sterbefall zur Seite. Aufgrund der Corona-Situation wird auf Hausbesuche größtenteils verzichtet, die persönliche Beratung findet zeitlich begrenzt in den Geschäftsräumen statt. Dank der Umstellung auf ein Online-Portal vor zwei Jahren, läuft das Geschäft jedoch uneingeschränkt weiter. Mit einem individuell konfigurierten Zugang haben nicht nur Solinger*innen, sondern auch Hinterbliebene auf der ganzen Welt die Möglichkeit, in Ruhe von Zuhause und auch außerhalb der Geschäftszeiten ihre persönliche Auswahl und Wünsche per Mausklick zusammenzustellen. Das Bestattungsunternehmen bietet hier ein „Fullservice-Angebot an: Von der Produktauswahl, über Gestaltung der Trauerfeier, Versand der Trauerkarten und Einladungen sowie der kompletten Abwicklung aller Vertragsabmeldungen. „Grade auf dem letzten Teil des Weges ist eine einfühlsame Begleitung gefragt. Viele haben in dieser schweren Zeit gar keinen Kopf, den aufwendigen, aber notwendigen Papierkram zu erledigen“, weiß Birgit Zimmermann. „Deswegen wird von uns Bestattern immer mehr erwartet, auch Komplettpakete anzubieten. So können sich die Familien Zeit nehmen, um zu Trauern, während wir uns im Hintergrund kümmern. Der Zusatzservice, den ich auf Basis des Online Portals anbieten kann, wir von unseren Kunden gut angenommen.“ Und auch für die Beratung profitiert Zimmermann von der Digitalisierung: Neue Produkte und Services können mit wenigen Klicks in ihr Portal integriert werden. Eine komplette, stets aktuelle Präsentationsmappe hat sie nun immer auf dem iPad griffbereit.

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Knut und Maximilian Hermes, Geschäftsführer der TECSAFE GmbH

Sichere Verpackung für Mensch und Produkte

Grund für #UMDENKEN:
Erschließung neuer Potentiale.

Der Schaumeinlagen-Hersteller TECSAFE bietet Lösungen für Aufbewahrung, Sicherung, Transport und Verpackung an. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie hat zudem der Schutz von Mitmenschen bei unvermeidbaren Begegnungen wie z.B. am Arbeitsplatz, bei Behörden oder Arztpraxen, höchste Priorität. TECSAFE hat sich diesen Herausforderungen gestellt und ein transparentes Gesichtsvisier aus Kunststofffolie mit einem individuell anpassbaren und komfortablen Haltegurt entwickelt. Aufgrund einer Schaumstoffleiste im Stirnbereich wird die nötige Distanz zu Nase und Mund gehalten, eine klare Sicht bewahrt und ist somit auch für Brillenträger geeignet. Und auch Telefonate oder persönliche Gespräche sind so möglich.
Und dabei schützt das Gesichtsvisier nicht nur Mitmenschen in der direkten Umgebung: „Wir alle müssen jetzt unseren Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten“, ist Geschäftsführer Max Hermes überzeugt. „Deswegen verwenden wir zertifiziertes Material aus deutscher Produktion, welches zu 100% recycelbar und wiederverwertbar ist.“ Das soziale Engagement geht noch weiter: Die TECSAFE GmbH unterstützt wohltätige Organisationen in Solingen sowie die Stadtverwaltung mit kostenlosen Gesichtsvisieren.
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Mit Vakuum gegen drohendes Umsatzvakuum

Grund für #UMDENKEN:
Aufrechterhalten des Geschäftsbetriebes.

Die drohenden Umsatzeinbußen im Rahmen der Corona-Gegenmaßnahmen für Gastronomie-Betriebe wollten Dominic und Janine Gerberding, die einen erfolgreichen Genuss Truck in Solingen betreiben, nicht tatenlos begegnen. Zu sehr lieben die beiden das Thema Gastronomie und die Freiheit, die ihr Foodtruck mit sich bringt. Mit saisonalen und regionalen Zutaten haben sie hier bisher eine leckere, gesunde und vor allem einfache Spitzenküche angeboten. Inspiration dafür liefern ihre eigenen kulinarischen Erlebnisse auf ihrer langen Weltreise sowie ihre Gastronomie-Erfahrung aus dem Haus Pfaffenberg und vorangegangen Stationen. Nur wie sollten die verordneten Maßnahmen auf dem begrenzten Raum des Foodtrucks umgesetzt werden? „Für uns war es nahezu unmöglich unser Geschäft weiter wie bisher zu betreiben. Wir brauchten eine Planbarkeit und eine Ergänzung unseres Geschäftsmodells. Da kam mir die Idee, unsere Gerichte zu vakuumieren und gekühlt zu verkaufen. Der Absatz ist sehr erfreulich und ich kann guten Gewissens hinter den Gerichten stehen, die unsere Kunden bei uns abholen und sie dann zu Hause nur noch erwärmen und anrichten müssen. Das Angebot wird so gut angenommen, dass wir die pre-cooked Gerichte auch nach den Lockerungen im Programm behalten werden. Natürlich liefern wir auch.“ Street-Food bekommt durch diesen Ansatz eine neue Dimension von Qualität.
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Vom Zeltverleih zur sicheren Begegnungsstätte

Grund für #UMDENKEN:
Aufrechterhalten des Geschäftsbetriebes.

Die Firma Meventa bietet Eventplanung, Vermietung und Verkauf hochwertiger Zelte sowie Zubehör für private und gewerbliche Veranstaltungen. Bedingt durch das Veranstaltungsverbot im Rahmen von Covid-19 steht die Zeltbranche aktuell still. So musste der Zeltverleiher kreativ werden, um Material und Know-how in der Krise einzusetzen. Dabei trafen sie auf die akute Problemstellung von Senioren- und Pflegeheimen, die ebenfalls umdenken müssen, um Bewohner und Besucher unter strengsten Auflagen zusammenzubringen. In Kooperation mit dem Seniorenpark Senvital in Ohligs entstand auf diesem Weg ein neues Produkt: eine kontaktlose, sichere Zelt-Begegnungsstätte mit zwei je drei mal drei Meter großen Räumen. „Das ist keine Improvisation, sondern eine Dauerlösung. Das Zelt ist mit langen Nägeln verankert, hält Sturm und Gewitter stand“, berichtet Marion Pluschke von Meventa. „Die letzten Wochen haben wir genutzt, um das Besuchskonzept mit Gesundheitsämtern und Einrichtungen zu perfektionieren, so dass die Lösung selbst dann funktioniert, wenn die Vorgaben wieder verschärft werden würden.“
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Vom Messestand zum digitalen Zwilling

Grund für #UMDENKEN:
Erschließung neuer Potentiale.

Aus einem realen geplanten Messestand wurde, bedingt durch die kurzfristige Absage einer Leitmesse, innerhalb von fünf Tagen ein digitaler Zwilling. Die Herausforderung dabei war es, die Kommunikations- und Erlebniskomponenten, die über Architektur, Exponate und Kommunikationsdesign vermittelt werden sollte, ins Digitale zu übertragen. Das architektonische Grundkonzept bot sich ideal für das digitale Erlebnis an. So wurde der analoge Markenraum zu einem virtuellen. Ein fünfköpfiges Team aus Designern und Architekten passte zusammen mit den Programmierern die 3D-Daten für die virtuelle und interaktive Version an. Für die Zukunft denkt Dirk Bachmann-Kern bereits weiter „Spannend wird es, die digitalen Interaktionsmöglichkeiten zukünftig noch weiter zu vertiefen, um so virtuelle Möglichkeiten noch besser ausschöpfen zu können.“
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Systembaukasten trifft Systemrelevanz

Grund für #UMDENKEN:
Erschließung neuer Potentiale.

Zum Schutz von Mitarbeiter*innen und Kund*innen kommen vermehrt Nies-, Spuck- und Hustenschutz-Systeme in Tankstellen, Apotheken, Supermärkten, Bäckereien und anderen, häufig systemrelevanten Geschäften und Einrichtungen, zum Einsatz. Diese dürfen die Kommunikation mit dem Gegenüber nicht stören, müssen aber zeitgleich als Hygieneschutz funktionieren. Als Pionier und Marktführer bei Systembaukästen für industrielle Anwendungen, hat die item Industrietechnik GmbH schnell reagiert und aus bestehenden Komponenten einen Hygieneschutz entwickelt. Dieser ist in Standardmaßen sowie als Maßanfertigung erhältlich und vor allem schnell lieferbar. “Diese neue Lösung basiert auf Produkten von item, die sich über Jahrzehnte hinweg im Maschinen- und Anlagenbau als Schutzkomponenten bewährt haben” so Stephan Buchmann, Geschäftsführer bei item Industrietechnik. “In der jetzigen Situation ist es uns ein besonderes Anliegen unser Know-How Unternehmen und insbesondere Mitarbeiter*innen bereitzustellen, die im unmittelbaren Kontakt zu Kund*innen stehen.”
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Yoga 2.0 – wenn das Wohnzimmer der Kunden zum Yoga-Studio wird

Grund für #UMDENKEN:
Aufrechterhalten des Geschäftsbetriebes.

Yoga ist sehr kommunikativ und persönlich. Bedingt durch die im Rahmen der Corona-Pandemie verordnete Schließung ihres Studios, musste Susanna Andersen neue Wege denken und gehen. So testete sie spontan die Möglichkeiten von Live-Videos und die Anbindung von Bezahlmethoden. Ihre Kund*innen nahmen es dankend an. Für Vertragskund*innen entstehen so keine Zusatzkosten. “Ich kann theoretisch die ganze Welt zu mir ins Studio holen, z.B. indem ich internationale Yogalehrerinnen und -lehrer in mein virtuelles Studio buche. Oder internationale Kunden können meine Kurse buchen. Das wäre auch nach der Krise denkbar.”
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Vom Schimmelprotektor zur Tankstelle für Desinfektionsmittel

Grund für #UMDENKEN:
Erschließung neuer Potentiale.

Als Spezialist für Schimmelbekämpfung kennt sich Georg Meyer mit Desinfektionsmitteln aus und handelt damit. “Als ich dann hörte, dass, neben dem Mittel selber, auch die Behälter für Desinfektionsmittel knapp werden, kam mir die Idee. Eine Tankstelle für Desinfektionsmittel.” Die so geschaffene Lösung versorgt nicht nur viele Menschen mit Desinfektionsmitteln, sie sorgt auch für eine Reduktion von unnötigem Plastikmüll. “Die Geschäftsprozesse von gestern werden morgen keine Gültigkeit mehr haben. Wir müssen die Krise als Chance nutzen.”
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